Carta.info: Die Null-Euro Utopie

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Für einen noch anzukündigenden Sammelband über das Urheberrecht habe ich einen Beitrag verfasst. Dort schreibe ich nebenbei auf, warum ich glaube, dass der sogenannte „Informationsmarkt“ die längste Zeit mißverstanden wurde. Eine These im übrigen, die hier sehr gut herpasst und die ich weiterzuentwickeln gedenke. Da ich freie Hand hatte, den Beitrag auch anderweitig zu veröffentlichen, gab ich ihn Carta.info, weil ich irgendwie fand, dass er da gut hinpasst.
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Als ich mit dem Bloggen anfing, interessierte ich mich nicht für das Urheberrecht. Das ist etwas ganz Normales. Das Urheberrecht ist kompliziert und schwer verständlich. Nicht mal die Urheber wissen, was da drin steht. Sie haben Manager und Anwälte, die das für sie regeln.

Dass ich aber mit dieser Haltung im Internet nicht weit komme, musste ich erst lernen. Man schreibt so seine Texte, sucht per Google nach einem passenden Bild, um den Text etwas aufzulockern, und denkt sich nichts weiter dabei. Viele haben diese Erfahrung gemacht, einige allerdings teuer dafür bezahlt: eine Abmahnung kann schnell mal 1500 Euro kosten. Als ich immer häufiger von solchen Fällen hörte, war ich empört. Wo ist denn bitte das Problem, fragte ich? Wo ist der Schaden? Wem wurde denn bitte etwas weggenommen? Mein Gerechtigkeitsempfinden rebellierte gegen dieses offensichtlich antiquierte Gesetz: Urheberrecht.

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