SPEX: Into the Deep Wide Open – Unterwegs im Darknet

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Ich wurde von Torsten Groß gefragt, ob ich nicht für die SPEX was über das Darknet schreiben will. Natürlich wollte ich. Ich schlug eine Reportage vor.

Die Herausforderungen waren also: 1. Mit welcher Perspektive nimmt man am besten ein nicht per se technikaffines Publikum in krypto-technologische Welten mit? 2. Wie kann man eine Reportage einigermaßen spannend erzählen, wenn der Erzähler im Grunde nichts weiter tut, als im Browser rumzuklicken?

Das Ergebnis hat hoffentlich bei der Zielgruppe erreicht, was es sollte: aufklären, unterhalten und die politische Botschaft mitgeben. Für eingefleischte Nerds mit Darknet-Tiefblick wird der Artikel allerdings eher enttäuschend sein.

In der Onlineversion korrigiert: Errata: Dass das Crypto Anarchist Manifesto kein Buch ist, weiß ich, konnte es der SPEX-Redaktion aber nicht schnell genug sagen.
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Der Ladebalken steht bei 25 Prozent, als das Chatfenster aufspringt. Eine verschlüsselte Verbindung. »Und, bist du soweit?« »Nein«, antworte ich kurz. Der Hacker am anderen Computer hatte auf einen Link verwiesen, von dem aus ich nun ein Softwarepaket herunterlade. 30 Prozent. Das Paket enthält diverse Programme, die es erlauben, Daten auszutauschen, ohne dass jemand die Möglichkeit hat, mich dabei zu beobachten. Diese Programme sollen mich zu einem Knoten in einem Netz machen, das zwar im Internet und über das Internet kommuniziert, selbst aber kein Teil davon ist. Ich will ein Teil des Darknet werden.

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