Monats-Archive: Juli 2011

Warum wir Dinge ins Internet schreiben

Ohne den Inhalt des Buches von Jeff Jarvis abzuwarten, will ich ein paar mögliche Antworten auf die Frage in den Raum werfen, warum wir Dinge ins Internet schreiben. Anlass ist diese schöne Debatte hier auf Google Plus, die sich wiederum auf diesen Artikel von Frank Schirrmacher bezieht, der einen etwas doofen Titel und am Ende eine entsprechende Forderung hat, aber bis dahin eine interressante Auseinandersetzung mit Internet und dem gesellschaftlichen Gedächtnis bietet. Nur eines kam mir sowohl in dem Artikel, als auch in der Diskussion zu kurz: Wenn es so ist, dass wir Menschen immer mehr Informationen in das Internet externalisieren, dann hat das einen Grund. Oder zwei, oder drei. Wir scheinen einen Nutzen zu ziehen und einen Sinn darin zu sehen, sonst würden wir das ja nicht tun. Einige Antworten, die mir im Laufe der Zeit eingefallen oder mir zugeflogen sind, will ich hier aufzählen: TweetOhne den Inhalt des Buches von Jeff Jarvis abzuwarten, will ich ein paar mögliche Antworten auf die Frage in den Raum werfen, warum wir Dinge ins Internet schreiben. Anlass ist…

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Channels statt Circles: Google+ reparieren

So langsam hat sich die Euphorie über Google+ gelegt und alle sind sauer. Das ist gut so. Vor allem wegen der Realname-Policy, als auch wegen der vielen kleineren Macken und Nervereien wird überall rumgemosert. Und ich will dabei mitmachen. Ich saß heute im Studio von Dradio.Wissen und habe mit Jürgen Kuri, Don Dahlmann und Anne Roth über die Probleme und Vorzüge von Google Plus gesprochen. Anhören kann man sich das hier, runterladen dort. In Vorbereitung der Sendung, aber nicht nur deswegen, habe mich mir darüber Gedanken gemacht, was mich alles so stört. Neben der Realname-Policy sind es noch einige andere Dinge, die mir schon nach so kurzer Zeit übel auf den Senkel gehen. Weil ich vieles an Google+ aber mag und weil ich an die grundsätzliche Vernunft von Google und ihren Willen glaube, ein tolles Produkt zu machen, wage ich es zu hoffen, dass es sich derzeit noch lohnt, laut zu meckern. Ich tue das, wo ich nur kann und eben auch hier, mit ein paar konstruktiven Verbesserungsvorschlägen. TweetSo langsam hat sich die Euphorie über Google+ gelegt und alle sind sauer. Das ist gut so. Vor allem wegen der Realname-Policy, als auch wegen der vielen kleineren Macken und…

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