Channels statt Circles: Google+ reparieren

So langsam hat sich die Euphorie über Google+ gelegt und alle sind sauer. Das ist gut so. Vor allem wegen der Realname-Policy, als auch wegen der vielen kleineren Macken und Nervereien wird überall rumgemosert. Und ich will dabei mitmachen.

Ich saß heute im Studio von Dradio.Wissen und habe mit Jürgen Kuri, Don Dahlmann und Anne Roth über die Probleme und Vorzüge von Google Plus gesprochen. Anhören kann man sich das hier, runterladen dort.

In Vorbereitung der Sendung, aber nicht nur deswegen, habe mich mir darüber Gedanken gemacht, was mich alles so stört. Neben der Realname-Policy sind es noch einige andere Dinge, die mir schon nach so kurzer Zeit übel auf den Senkel gehen. Weil ich vieles an Google+ aber mag und weil ich an die grundsätzliche Vernunft von Google und ihren Willen glaube, ein tolles Produkt zu machen, wage ich es zu hoffen, dass es sich derzeit noch lohnt, laut zu meckern. Ich tue das, wo ich nur kann und eben auch hier, mit ein paar konstruktiven Verbesserungsvorschlägen.

Meine Ideen basieren dabei natürlich auf den Ideen der Queryology, die ich schon mal hier auf Diaspora und Facebook angewendet hatte und die Kristian Köhntopp auch schon auf Google+ anwendete.

Queryology in kurz: Im Grunde geht es dabei darum, dass man den Blickwinkel weg von der Frage schiebt, was der Sender denn gerne wie, wann, wo und mit wem teilen will, sondern stattdessen fragt, wie der Empfänger seinen Nachrichtenstrom am besten organisieren kann. Man sieht die Social Network-Frage also nicht mehr als Datenschutzproblem, sondern als Filterproblem.

Und so würde ich Google+ also queryologisch umbauen:

1. Weg mit Privacy-Features!

Scheiß auf Privacy-Features. Privacy hat man doch schon bei Facebook und auch da ist es ein übler Schmerz im Hinterteil aller Beteiligten. Privacy in Social Networks verkompliziert alles, gängelt Nutzer, verschließt die Plattform zum Walled Garden und ist im praktischen Umgang so kompliziert, dass man es entweder aufgibt, oder aus Frust nur wenig bis gar nichts mehr postet.

Twitter ist der Dienst mit den besten Privacy Features: nämlich keinen. Keine Einstellungen, keine Informationseinschränkung, keine Kompliziertheit, kein Verklicken, keine Mißverständnisse. Ich verstehe nicht, warum Google nicht diesen Weg geht. Es würde am besten zu ihrer Philosophie der Offenheit passen. Klar, es hätten wieder die üblichen Datenschützer rumgeschrieen. Aber die kann man doch schreien lassen, bis sie heiser sind.

2. Channels statt Circles

Wenn man sich zu so einem radikalen Schritt entschlossen hat, hat man auf einmal ein Meer an neuen Möglichkeiten. Möglichkeiten nämlich, das bessere Twitter, anstatt das noch kompliziertere Facebook zu machen. Ich finde die Circles nämlich nicht grundsätzlich schlecht, nur als Privacyfeature taugen sie nichts. Aber was, wenn man das Konzept queryologisch vom Kopf auf die Beine stellt?

Ich lege Circles an: “Privat“, “Arbeit“, “News“, “Projekt1“, “Projekt2“, “Kegelclub“, etc. Aber anstatt, dass ich da die Leute einsortiere, können die Leute – sofern sie es wünschen – den Circles, die sie interessieren, folgen. Es ist doch so: die meisten Leute – bis auf die engen Freunde – interessieren sich nicht für den Teneriffaurlaub (und von denen auch nicht alle). Aber alle, die es eben doch interessiert, können dann meinem Privat-Channel folgen. Denen sind dann aber vielleicht die Projekte egal und was auf der Arbeit so passiert. Jeder sucht sich also das, was ihn interessiert, anstatt, dass ich ihm seine Interessensgebiete vorsetze, indem ich ihn in Circles einsortiere.

Wenn jetzt also die “Circles” zu abonnierbaren “Channels” würden, könnte ich als Sender die Informationen genau wie gedacht, thematisch den Channels zuordnen, meinen Freunden auf diese Art nicht mit Arbeitskram auf die Nerven gehen, meinen Chef nicht mit Urlaubsbildern konfrontieren – überhaupt niemanden mehr nerven, weil es eine granulare Möglichkeit des Followings gibt. Und wer doch genervt ist, ist eben selber schuld und sollte seine Followings rekonfigurieren.

3. These: Privacy ist nichts durchzusetzendes, sondern etwas gewährtes.

Diese Überlegung folgt aus der der Queryology zugrunde liegenden Ethik des Anderen, die sich aber auch in anderen Nachdenken über Privatsphäre wiederspiegelt. Beispielsweise hat Seda Gürses in ihrem Vortrag, der im groben in etwa die Kontrollverlust-These etwas anders postuliert, angemerkt, dass Privacy eben etwas sei, dass nicht verschwindet, wenn es nicht durchsetzbar ist.

Privacy ist viel mehr etwas, das wir auch in der normalen Welt eher anderen gewähren, als dass diese sie aktiv durchsetzen. Gürses nennt das “Privacy as a practice“. Im englischen heißt es: “to give someone some privacy“. Unser Leben ist voll von ungeschriebenen Regeln, durch die wir uns gegenseitig Privacy gewähren – völlig ohne jeden Zwang.

In dem Buch von Duncan J. Watts: “Everything Is Obvious: *Once You Know the Answer” werden unter anderem viele dieser Beispiele aufgezählt, etwa wie wir uns zueinander im Fahrstuhl oder in der U-Bahn verhalten. All das ist von unzähligen ungeschriebenen Regeln geprägt (man starrt sich nicht an, man hält Abstand, etc), in denen wir anderen Privatheit gewähren. Freiwillig und weil es uns selbst ein Bedürfnis ist.

Und so hat auch jeder Mensch diverse Rollen. Diese Rollen werden aber auch im realen Leben nicht aktiv und restriktiv durchgesetzt, sondern sie werden uns vom Anderen gewährt, ja sogar von ihm verlangt. Es wird erwartet, diese Rollen zu spielen und zwar im vollen Bewusstsein darüber, dass wir – die selbe Person – in anderen Kontexten völlig andere Rollen ausfüllen. In Wirklichkeit will mein Chef nämlich gar nicht wissen, dass ich mich in Clubs daneben benehme. Er will nur nicht, dass ich es gegenüber Kunden tue.
Ich bin davon Überzeugt, dass ich mein Privatleben nicht vor meinen Chef verstecken muss. Er will es gar nicht wissen. Wenn er die Möglichkeit hat, mein Privatleben zu ignorieren, wird er es tun.

Ich glaube, wir sollten der Kultur und der Konvention den Raum geben, das zu regeln, was a priori zu ihr gehört: den Umgang mit Privatheit.

Deswegen halte ich die Channel-Idee für wirksam, obwohl sie keine Kommunikation verhindert. Und aus dem selben Grund halte ich die Möglichkeit der Pseudonymsierung für wichtig, obwohl ich nicht an deren langfristige Anonymisierungs-Funktion glaube.

Ich beispielsweise achte seit je her die Pseudonyme, denen ich begegne. Es spielt für mich keine Rolle, ob ich den echten Namen kenne, ob der Echte Name bekannt ist, oder ich den echten Namen herausfinden könnte: Ich werde in der Situation, in dem mir jemand mit einem Pseudonym begegnet, ihn mit diesem Preudonym ansprechen. Das könnte also eine dieser vielen ungeschriebenen Regeln des Zusammenseins in der Onlinewelt sein, was ich sehr befürworten würde.

Man sollte also jede Rolle und Identität sein dürfen. Aber nach Möglichkeit sollte man den Anderen entscheiden lassen, welche davon er abonnieren will.

4. Und jetzt doch noch Privacy.

Wenn wir die Circles also als Channels organisieren, hätten wir viele Freiräume und grandiose neue Möglichkeiten der Filterung. Und jetzt kommt noch was Überraschendes:

Nun könnte man ein viel einfacheres und besseres Privacy-Konzept integrieren: Bei den Einstellungen jedes Channels gibt es die Möglichkeit ihn auf “protected” zu setzen. Den protecteten Channel kann man nur anfragen zu folgen und muss als Follower einzeln bestätigt werden. So wie Twitter es schon jetzt mit protecteten Accounts macht. Jede Info, die im protecteten Channel landet, ist nicht öffentlich einsehbar und auch nicht sharebar. Das wäre also eine Form von Privacy, die den anderen Nutzern nicht allzusehr auf die Nerven geht, klare Fronten schafft und die extrem leicht zu bedienen ist und mit der sogar ich mich anfreunden kann. Und wer weiß, die ich vielleicht sogar als Spacko nutzen würde.

5. Standardisierte Channels / Channels als Tags

Drehen wir noch ne Extrarunde: Es würde Sinn machen, einige Channels standardisiert vorzugeben, wie: “Privat“, “Arbeit“, “News“, und andere. Das hätte den Vorteil für die Follower, dass sie ähnlich wie es wohl bei Google Plus geplant ist, einzelne Themengebiete in ihrem Stream aus- und einblenden könnten. Ich hätte dann einen Stream, der alle Nachrichten umfasst, von Leuten deren Privat-Stream ich folge, einen für alle deren News-Stream (wo die Leute Links und öffentliche Infos sharen) ich abonniert habe und einen für die, deren “Arbeit” mich interessiert.

Man kann sich natürlich auch mit einer Gruppe von Leuten darauf einigen, einen Namen für einen Channel zu wählen: “Modellflugzeug” hieße beispielsweise der Channel, in den alle Modellflugzeugbegeisterten ihre Tipps, Tricks und News zu dem Thema pushen. Damit wären dann auch die unsäglichen “Sparks” gefixed.

6. Fazit

Im Grunde könnte man Google Plus so umbauen. Im Grunde könnte man auch Twitter so umbauen. Im Grunde könnte man das Konzept auch mit einem neuen – wie Google+ designten Twitterclient und einer Hand voll Twitteraccounts workarounden. Manche nutzen Twitter vielleicht sogar schon so ähnlich mit mehreren Accounts.

Wenn ich Google wäre, würde ich Plus genau so gestalten. Wenn ich ein Gründertyp wäre, würde ich mir VCs suchen, um das Ding umzusetzen. Wenn ich ein Opensource-Programmierer wäre, würde ich eine XMPP- oder Status.net-Version davon bauen. (Aber bitte dann einen fähigen Designer dransetzen ja, liebe Nerds?) Und wenn ich ich wäre und es gäbe das, dann hätte ich endlich mein Social Network gefunden.

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46 Antworten auf Channels statt Circles: Google+ reparieren

  1. slowtiger sagt:

    Ganz genau so. Und dann müßte ich nicht mehr, wie jetzt, mit verschiedenen Namen in verschiedenen Netzwerken verschiedene Kanäle mit verschiedener Software befüllen.

  2. Jens Best sagt:

    Du warst auf Teneriffa im Urlaub?
    Du hast jetzt einen Chef?
    Ich muss echt mal mehr dein channelcirclestreamRSS lesen.

  3. Robert Agthe sagt:

    Das Problem, war damals eines meiner ersten Postings (https://plus.google.com/106113354732528938372/posts/DgzZAUK43Xa), dass die Circles überhaupt keinen Sinn machen, in der Form.

    Ich würde es auch nicht ganz so wie du machen, dass man Kanäle abonnieren muss. Das wäre dann wie im Web, wo jeder einen Blog zu einem Thema hat und man entsprechend RSS abonniert.

    Ich würde alles so wie bei Twitter machen. 140 Zeichengrenze rausschmeissen, tweets kommentierbar machen, Rich Media in den Tweets und die Hashtags fliegen aus dem Content raus und werden zu tags. Im Client oder in seinem Stream, kann man sich dann die Tags zusammenstellen um zu entscheiden, was man gerade JETZT in diesem Moment im Stream sehen möchte.

    Berechtigungen kann es auch geben, aber nur 3 oder 4: “Alle, niemand, bestimmte Leute”.

    Ansonsten ist das ganze Social Network Thema eigentlich ziemlich sinnlos, weil wir schon ein Social Netzwerk haben ( der web an sich), es fehlt nur am richtigen Format :)

  4. David sagt:

    Beim Punkt 2. Channels statt Circles stimme ich dir nicht zu, denn
    a) Jeder verwendet Circles unterschiedlich. Du kannst mich viel besser in deine Circles einsortieren als ich mich für Filter entscheide, die du erstellst und dessen Logik du bestimmst. Ich glaube mit Circles funktioniert das filtern besser.
    b) Keiner hat Lust bei jedem neuen Kontakt ein neues Filterset zu verstehen und sich einzusortieren. Andersrum fällt es viel leichter. In aller Regel weiß man im Schlaf in welchen Circles ein Kontakt einzusortieren ist.

    Vielleicht wäre ja auch ein Konzept mit Circles und Filter denkbar.

    Ach ja, deine Kritik an dem Privacy-Feature der Circles kann ich nicht nachvollziehen. Man sollte sie eher als (soziale) Regel und nicht als unüberwindbares, programmiertes Gesetz verstehen. Das Nicht-öffentlich-Resharen sollte aber weg, da stimme ich dir zu…

    Gruß David

  5. simonnickel sagt:

    In der Tat nutze ich das bei Twitter genau so, wie du auch vorgeschlagen hast, mit mehreren Accounts. Ich habe zwei unterschiedliche Interessengebiete und nutze dafür unterschiedliche Accounts sowohl zum veröffentlichen als auch zum konsumieren. Folge also auch unterschiedlichen Accounts.

    Auf Facebook ist das mit Gruppen sogar noch “einfacher” zu regeln, nur durch die bidirektionale Freundschaft und die generelle Kompliziertheit Facebooks ist das wieder unnutzbar.

    Ich finde dieses Konzept also sehr nützlich, glaube aber nicht, dass es für die breite Masse funktionieren wird. Zum einen würde einigen der “Alles” Channel fehlen und würde es ihn geben würden ihn eh 90% abonnieren. Ein anderes Problem ist, dass ein neuer Channel erst wachsen muss um eine entsprechende Reichweite zu erhalten. Für viele Nicht-Poweruser könnte das ziemlich deprimierend sein und dazu führen, dass sie eh alles in ihren “Alles” Channel Posten um die Bekannten Leute zu erreichen. Auch wenn man keine speziellen Interessen hat wird man diese Funktion nicht nutzen.

    Im Grunde ist es sowohl für den Empfänger als auch den Sender ein Aufwand. Der Sender muss entscheiden welche Themen ihn interessieren und welchem Thema der aktuelle Beitrag zuzuordnen ist. Der Empfänger muss nicht nur zwischen abonnieren oder nicht entscheiden sondern auch noch die richtigen Channel wählen. Ich merke das bei mir mit meinem beiden Accounts auch, dass ich oft überlege wohin ich jetzt twittern soll und retweete mich oft.

    Also wär sehr schön, aber fordert leider zu viel von den Leuten damit es wirklich Sinn macht und ist daher nur für Poweruser wirklich interessant. Die Frage ist daher vielleicht auch ob es nicht schon Sinn macht, wenn es nur zur Verfügung steht.

  6. c0r3nn sagt:

    Das kann ich nur so unterschreiben. Es wäre endlich etwas einfaches einfach gemacht.

  7. Peter Shaw sagt:

    Im Prinzip müsste man das Konzept der Circles nur umdrehen, denn nicht ich als Klarnamenperson befülle mehrere streams, sondern Bekannte/Follower folgern einer Instanz von mir, einem Pseudonym: dem Techno-Mensch Shaw, dem Agentur-Nerd Kris, etc. Etc. Das ist seit je her das Prinzip des internetztes. das geht aber nur umständlich und nicht praktikabel. was google+ und all den anderen fehlt ist eine Wischgeste um das eigene Profil zu wechseln.

  8. SvenR sagt:

    Nein, das hat Google eigentlich schon alles ganz richtig gemacht. Die Gender-Debatte war absurd (sage ich als priviligierter weißer europäischer mann, der jederzeit…lassen wir das).

    Bei den Pseudonymen sehe ich die Notwndigkeit. Aber nicht für Dich und mich – dafür gibt’s Nickname und Other Name. Und wenn ihr “Netzeliten” euch so künstlich echauffiert, macht mich das wütend, ob derer, die tatsächlich ein Pseudonym brauchen.

    Und die Circles finde ich konzeptionell viel besser, als Deinen Vorschlag mit den Channels. Und wenn Du Channels für Dich nutzen willst, dann mach’ das doch. Kreire so viele G+ Konten, wie Du Channels haben willst. Ich würde mir noch Filter wünschen, damit ich die Glücksnüsse und Foursquare-Logins ausblenden kann, die da noch kommen werden.

  9. mspro sagt:

    SvenR – “Ich würde mir noch Filter wünschen, damit ich die Glücksnüsse und Foursquare-Logins ausblenden kann, die da noch kommen werden.”

    Zum Beispiel genau dieses Problem wäre in meiner Variante gelöst. Man würde Extra Channels für 4sq-Logins und extra Channels für Glücksnüsse anlegen. Einen für Blib und einen für das eigene Blog.

    Du kannst dir die Identitätsfragmente dann so zusammenfollown wie du willst – oder eben nicht.

  10. simonnickel sagt:

    Das Beispiel mit den 4sq-Logins passt ganz gut zu meinem Argument, dass es zu wenige nutzen würden. Kaum einer würde einen 4sq Channel abonnieren, daher würde ihn auch keiner erstellen oder es einfach in den Privaten, oder den “Alles” Channel posten und damit wäre wieder gar nichts gewonnen.

  11. mspro sagt:

    simonnickel –
    1.würde ich jetzt nicht so sagen. wenn es die möglichkeit gibt, den eigenen noise so zu reduzieren, dann wird es auch einen sozialen druck geben, das auch zu tun. ansonsten wird man wohl eher weniger gefollowt.

    2. ich glaube nicht, dass es niemanden gäbe, der meinen 4sq-channel abonnieren würde. wenn das so wäre, wäre 4sq wohl kaum ein erfolg.

  12. simonnickel sagt:

    Die andere Perspektive wäre halt, dass es so erfolgreich ist, weil sich nicht jeder einen Filter eingerichtet hat ;-)

    Ist ganz schön schwierige Spekulation sich auszudenken was sich in einem neuen Konzept einbürgert ohne das zu testen, Problem ist nur, dass so schnell niemand noch ein neues erfolgreiches Soziales Netzwerk auf den Markt werfen wird^^

  13. SvenR sagt:

    Du hast mich falsch verstanden. Natürlich kannst Du sinnvolle und nachvollziehbare Channels definieren. Und ja, es gibt bestimmt Menschen, die Deinem Foursquare-Channel folgen.

    Bei mir ist das anders. 1. interessieren sich nicht mal meine engsten Freunde so sehr für meinen Foursquare-Stream, dass sie diesen Chanell folgen würden und 2. steuere ich das z. Zt. schon so, dass ich auf Twitter und Facebook nur dann etwas durch Foursquare mitteilen lasse, was ich sowieso posten würde, so dass es für mich widersinnig wäre, dafür einen eigenen Channel zu kreieren.

    Mein Arbeitgeber möchte überhaupt nicht in meinen Social-Network-Aktivitäten vorkommen, so dass ich das auch nur ausnahmsweise in homöopatischen Dosen anonymisiert und abstrahiert mache. (Pssst). Da wäre ein eigener Channel Work kontraproduktiv.

    Obwohl sich auch ein großer Teil meines Lebens mit und Internet abspielt gibt es einige Bereihe, die ich gut channelisieren könnte, wo mir dann aber die Rezipienten fehlen würden.

    Und ich gehöre zu den Menschen, deren Sendungsbewußtsein kleiner als meine Nächstenliebe ist. Bei den meisten Menschen ist das umgekehrt. Es wird mittlerweile alles was geht crossgepostet in Twitter, Facebook, Buzz, Google+ und im eigenen Blog.

  14. roland sagt:

    Wäre mir so rum vermutlich auch lieber. Das zeigt sich gerade beim “Blockieren” bei G+, eigentlich will ich die Leute, die mich nerven oder die ich aus sonstwelchen Gründen von mir fernhalten möchte, ja nicht vom mir Geposteten ausschließen (das ginge ja nach obiger Skizze durch “protected” eh), sondern wichtiger ist mir, dass ich deren Nerv nicht zu sehen bekomme (also zB Kommentare etc.). Kann jetzt aber auch sein, ich hab das Blockieren bei g+ auch noch nicht wirklich gerafft. Andererseits ist “ich bin viele” (noch) kein massenfähiges Konzept (obwohls natürlich hinreichend Realität von Alltagsdasein beschreibt).

  15. Stefan sagt:

    Die Frage ist nur, wer weiss vorher, was er postet und wäre mit seiner eigenen Channel-Auswahl zufrieden? Und wie oft muss ich nachgucken, ob die anderen ihre Channels neu geordnet haben?

    (Testfrage: Beim Koehntopp auf der Seite kann man jede Kategorie einzeln per RSS abonieren. Macht das jemand?)

  16. Felix sagt:

    Das sind so viele grundsätzliche Änderungen, dass G+ ein besseres Twitter und kein besseres Facebook wäre. Mit ersterem ist Google aber bereits gescheitert (Buzz). Auch wenn G+ im Moment noch ein Spielplatz für Nerds ist (siehe http://www.findpeopleonplus.com/statistics), ist das Ziel denke ich schon, “normale Menschen” zu erreichen – solche, die Circles genauso nutzen wollen wie sie gedacht sind (und keine Ahnung haben, dass das im Prinzip auch bei Facebook schon so geht, weil es dort eben nicht im Vordergrund steht).

  17. Chris sagt:

    Male, white, middle class and heterosexual

  18. sofias. sagt:

    statt channels habe ich ne bessere idee, ich nenne es: tags. ;)
    die sollten blos mal einzeln und in beliebigen logischen kombinationen abrufbar sein. und taggen muss um einiges konfortabler und automatischer werden…

    eine identität ist nur ein weiteres, auf gleiche weise abfragbares, tag. nur durch eine digitale signatur (oder mehrere) bestätigt.

    zeitstempel: tag. zweitidentitäten: tag + andere signatur. kollektive identitäten (sehr vernachlässigt): tag + signatur mit gemeinsamen key. anonymität: keine signatur, konversations-metadaten: tags (reaktion_auf_%hash%, kopie_von_%hash%, remix_von_%hash%)

    das social network ist dann nix weiter als eine riesige tag-wolke mit logikstreusel.

    für echte privacy müsste erstmal das gesamte social network auf die clientseite portiert sein. mit #dealingdrugs getaggte posts würden nur mit den public keys einiger weniger geciphert augeliefert werden…
    die infrastruktur dazwischen könnte den filterprozess dann nicht übernehmen und sollte stattdessen eher wie tor oder freenet funktionieren.
    fraglich ob ma das dann tatsächlich in das selbe interface stecken möchte.

  19. Maik Rieckeb sagt:

    “Wenn er die Möglichkeit hat, mein Privatleben zu ignorieren, wird er es tun.”

    Das sehe ich genauso. Das Problem ist nur, dass diese Annahme exakt für den bestehenden Kontext “Arbeitsverhältnis” gilt. Dieser Kontext ist aber nicht wie in einem Programm statisch, sondern Veränderungen unterworfen, so dass es zumindest denkbar ist, dass unter anderen Umständen genau dort eine Relevanz entsteht – etwa wenn er dich loswerden will. Das ist dann natürlich nicht fair und untergräbt die “heimlichen Regeln” – ein Leben ohne Datenschutz muss dann konsequenterweise auch bedeuten, dass diese öffentlichen Informationen über dich auch in jedem denkbaren Kontext verwendet werden dürfen.

    Die Realname-Policy finde ich auch in den Nutzungsbedingungen von Facebook “Du wirst deinen eigenen Namen angeben”. Ich finde das unproblematisch, weil unter meinem Namen viele kontextabhängige Rollen laufen. Da kann man – wie es viele im Netz nach meiner Wahrnehmung tun – momentanbedürfnisgesteuert drüberweggehen oder sich Gedanken machen – Kristian Köhntopp spricht vom “ownen der Datenspur”. Dabei hilft nach meiner Erfahrung ein Realname ungemein.
    Eine momentanbedürfnisgesteuerte Datenspur kann dir prinzipbedingt nicht gehören. Das sieht man manchmal an herumheulenden Facebooknutzern, deren jahrelang aufgebauter Account kassiert wurde. Das darf ein Anbieter.

  20. @SvenR:
    “Und wenn ihr “Netzeliten” euch so künstlich echauffiert, macht mich das wütend, ob derer, die tatsächlich ein Pseudonym brauchen.”

    Genau. Zum Beispiel Chinesen. In Deutschland dagegen ist es chic geworden, sich nach Belieben auszusuchen, wann man zu seinen Meinungsäußerungen steht und wann nicht. Dabei ist das in einer Demokratie ja nun wirklich nicht riskant, wenn man nicht gerade zu bewaffneter Gewalt aufruft. (Okay, es gibt Grenzfälle. In Sachsen-Anhalt würde ich keine Antifa-Website unter Klarnamen betreiben.)

    Für mich ist es ein himmelweiter Unterschied, ob jemand einen Künstlernamen benutzt, der sein Markenzeichen geworden ist – klassisches Beispiel ist der gute padeluun – oder ob jemand gewagte Behauptungen, hinterfotzige Gerüchte oder platte Denunziationen in die Welt setzt und dann natürlich zu feige ist, die Verantwortung dafür zu übernehmen – wie einst mancher “Sentinel” bei Dotcomtod.

    Bei padeluun weiß ich auch ohne bürgerlichen Namen, mit welcher Person ich es zu tun habe. Bei Sascha Lobo ist mir auch egal, ob der Name genau so in seinem Pass steht. Beide stehen zu dem und für das, was sie sagen. Und sie haben für mich ein Gesicht.

    Bei Don Alphonso und erst recht bei Lanu war das anders damals, vor zehn Jahren. Ja, man wusste, dass es da irgendwo in München einen Rainer Meyer gab, aber man konnte nur darüber spekulieren, wieviele Identitäten er benutzte, ob sich hinter Q tatsächlich Christian Q. Spitzner verbarg oder ob der nur ein Strohmann war, ob Lanu tatsächlich eine Frau war oder nicht doch eine Erfindung der Kerls.

    Man wusste auch nicht, wie ehrlich die Motive der Mitspieler waren: Wollten sie uneigennützig andere vor den Machenschaften unseriöser Klitschen schützen oder ging es um billige, infame Rache, weil man selbst durch einen Glücksritter Geld oder Job verloren hatte? Das konnte kein Außenstehender einschätzen. Stutzig machte allenfalls, dass Qs Firma geschont wurde.

    Im Schutz ihrer multiplen Pseudonymität provozierte diese selbstgerechte Truppe, die hinter fast jeder beliebigen Gründerstory Beschiss und Größenwahn unfähiger Schnösel witterte, jedenfalls eine Atmosphäre des Misstrauens, die sich auch dort breit machte, wo in dieser Goldgräberzeit seriöse Leute am Werk waren. Ein paar gab’s davon ja doch.

    Am Beispiel des Don auf den Punkt gebracht: Wer einen Allerweltsnamen wie Rainer Meyer trägt, mag sich gerne Don Alphonso nennen, und es ist mir auch egal, ob er am Tegernsee oder im Tillyhaus wohnt, so lange er nicht nach Belieben zwischen den Rollen des harmlosen Meyer und des fiesen Don wechselt. Wer am öffentlichen Diskurs teilnimmt, sollte sein Gesicht dafür hinhalten (wenn nicht mit seinem echten Namen, dann aber immer mit demselben).

    Ich möchte nämlich den Leuten, mit denen ich mich im Netz streite, in die Augen sehen können, wenn ich ihnen mal in der realen Welt begegne. Das ist zumindest mein Verständnis von kommunikativer Fairness.

    Zum Beispiel weiß ich bis heute nicht, wer Chat Atkins ist, vermute aber, dass es jemand ist, dessen Name mir zumindest etwas sagt, wenn ich ihn vielleicht auch nicht persönlich kenne. So etwas behagt mir nicht, selbst wenn ich nicht selten denke: “Da hat er gar nicht so unrecht.”

  21. Jörn sagt:

    Die Idee mit den Channels statt Circles klingt erstmal ganz nett, aber:

    1. Wer möchte für ein paar Dutzend Leute die abonnierten Channels konfigurieren? Viel zu kompliziert aus User-Sicht. Das führt dazu, dass das Feature so stark benutzt wird wie die Listen auf Facebook..
    2. Was passiert bei Änderung (vor allem Löschen) von Channels? Verliert man dann den Kontakt? Wird man dann mit Notifications/Mails zugespammt?

    “Ich finde die Circles nämlich nicht grundsätzlich schlecht, nur als Privacyfeature taugen sie nichts.”
    Warum? Ich kann kontrollieren, wer welche Beiträge lesen darf. Hat das nichts mit Privacy zu tun?

  22. Pingback: Google+: Erste Erfahrungen | Scones20 bloggt

  23. Pingback: Teilen und Zuteilen « West-Side-Blogger

  24. Thorsten sagt:

    zu 1) Ich finde es gut, dass Google+ eben diese Privacy-Features hat. So kann ich genau bestimmen, wer meinen Beitrag lesen darf, und wer nicht. Das war eines der Dinge, die ich an Twitter am meisten gehasst habe.

    zu 2) Genau darum geht es doch: Ich will genau festlegen können: Dass ich Bungee-Jumping in meiner Freizeit betreibe, das hat meine Freunde zu interessieren, aber mit Sicherheit nicht meinen Arbeitgeber, den dieses potentielle Sicherheitsrisiko nur verunsichern würde. Wären es Channels, könnte ich mir sicher sein, dass mein Arbeitgeber da großes Interesse an meinen privaten Channels hat. Das möchte ich aber nicht.

    zu 3) Dann hast du einen guten Chef, bzw. ein Job in dem es egal ist, was du in deinem Privatleben tust. Wenn ich aber auf der Kontaktseite der Firmenwebseite als Ansprechpartner stehe, dann werde ich beim googlen meines Namens auch dort gefunden. Das heißt, es ist gut, dass ich brisantere Themen für bestimmte Personengruppen ausblenden kann, ohne dass es ihnen bewusst ist. Das macht Google+ perfekt, und Twitter macht das mit geschützten Accounts sehr schlecht.

    zu 4) Genau das bringt nur wieder den Druck, Menschen einzelnen Channels zuordnen zu müssen. Das macht bei 10 Leuten vielleicht noch Spaß, aber wenn du 100 Anfragen am Tag hast, hast du irgendwann keine Lust mehr. Der Vorteil von Google+: Ich kann Menschen in Circles ordnen, muss es aber nicht. Ich kann Allen etwas schreiben, ich kann aber auch nur einem bestimmten Personenkreis schreiben. Perfekt.

    Ich denke, deine Ideen sind im Grunde ganz gut, aber wie du im Fazit schreibst, können sie auf irgend ein neues Social Network angewendet werden. Google+ ist so, wie es ist, gut.

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  26. Pluser sagt:

    Die Idee mit den Channels finde ich weniger gut. Der große Vorteil bei den Kreisen ist ja gerade, dass man selbst die Kontrolle hat, wer die Nachrichten lesen kann. Im Gegensatz zu twitter schreibt man ja auch vielleicht mal privatere Nachrichten.

  27. Pingback: Soziale Beziehungen im Web: Auf der Suche nach der perfekten Vernetzung » netzwertig.com

  28. Pilputenbrust sagt:

    Also ich versteh nicht warum die selben Leute, die jetzt deiner Meinung nach schon mit den Privacy-Feature Gruppen und Circles zu erstellen, überfordert sind in Zukunft in der Lage sein sollten ihre Posts dem richtigen Themenbereich zuzuordnen. Für mich klingt das eher nach einem Usability als nach einem “Querology”-Problem. Ich kenne auch Leute die in der Bahn nicht in der Lage sind zu bemerken wenn ich mit ihnen nur über die Arbeit und nicht ihre letzten Urlaub sprechen möchte..

    Das ist aber auch schon der Übergang zum zweiten Punkt, den ich etwas zu platt finde (muss man vielleicht aber auch für die Medien machen). Einen Widerspruch zwischen der gewährten Privatheit und der genommenen kann ich auch nicht sehen. Weder das eine noch das andere funktioniert vollständig, noch ist das jeweils eine alleine wünschenswert.
    Ich möchte weder die ganze Zeit vollständig bewusst die Kontrolle darüber ausüben müssen was, wer, wo z.B. hört, noch möchte ich mich immer allen Normen und Konventionen unterwerfen und z.B. jemandem der in der Bahn laut Scheiße erzählt nicht widersprechen “weil man das nicht macht”..

    Für mehr Kontingenz!

  29. towo sagt:

    Zu Punkt zwei kann ich nur sagen: Teiiiiilweise richtig, IMHO.

    Was ich finde, ist, dass man die Sparks aufblasen soll zu Interessenchannels. Und dann beim Ansehen eines Sparks sollte man wählen können zwischen “Friends” und “Everyone” bei der Ansicht.

    So könnte man zum Beispiel schauen, was xyz-Interessierte friends scheiben, und mit nur einem weiteren Klick hat man everyone.

  30. Stefan Noack sagt:

    Deine Ideen sind super. Social Networking braucht:

    [ ] Privacy
    [x] Kanäle
    [x] Filter (freikonfigurierbar)

    Damit könnte jeder unendlich glücklich werden.

    Und schon wieder ein Programmierprojekt mehr…

    Ich melde mich, falls es was wird.

  31. Wieso hat Twitter keine Privacy Features? Immerhin gibt es doch jede Menge Accounts, bei denen es heißt:

    “…….’s Tweets sind geschützt.
    Nur bestätigte Follower haben Zugang zu @…..’s Tweets und Profildetails. Du musst eine Anfrage senden, bevor du diesem Account folgen kannst.”

    Wenn das nicht Privacy ist, was dann?

  32. ucki sagt:

    Tja .. BEIDES wäre genial .. circles um selber den Eingangsstrom zu filtern .. und um privacy gedöns machen zu können und Channels um besser Adressieren zu können …

  33. Pingback: Google+ Kreisdebatte « @DirkBasquiat

  34. lynX sagt:

    Irgendwie kenn ich das Konzept … http://about.psyc.eu/Channel … aber keiner beschreibt das so gut wie Du … in PSYC-speak klingt das dermaßen technisch, dass man kaum versteht, dass es dasselbe ist.

  35. Pingback: Fünf Fragen zu Google+ an Torsten Enders | GooglePlusInside.de

  36. Cristo sagt:

    tl;dr

    finde die Idee Scheiße.

    Hab das Gefühl ihr denkt falsch herum.
    Andersherum ist es exakt wie Facebook nur ohne automatische Filterung (wie momentan auf FB) sondern mühsam manuell.

    Momentan macht der Sender die Arbeit.
    Dann müsste sie der Empfänger machen.

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  42. Johann sagt:

    “Unser Leben ist voll von ungeschriebenen Regeln, durch die wir uns gegenseitig Privacy gewähren – völlig ohne jeden Zwang.”

    Quark, gefährlich naiver obendrein. Der Zwang existiert sehr wohl, und liegt in den Repressalien bei Zuwiderhandlung. Von “was glotzen sie so?” bis hin zur Polizei bei tätlichen Angriffen. Und ohne diese “Drohkulisse” im Hintergrund würde gar nix laufen, und auch die funktioniert nur (wenn sie das tut) darum, weil Täter persönlich identifizierbar sind.

    Im Internet kann man das vergessen, und genauso wie das Medium Sprache immer noch taugt, obwohl nicht alle Gespräche öffentlich sind, ist auch im Internet nicht alles automatisch öffentliches Eigentum. Es ist ein Medium, kein einzelner Ort… im Internet gibt es viele “Räume”, der öffentlich ist nur einer von vielen.

    Bei Facebook und Google Plus dient der Benutzer dem System, bei Diaspora ist das andersrum — alles andere sind eher triviale Unterschiede.

    Für die Privatsphäre gilt: Privilegien werden gewährt, und wo sie nicht gewährt werden, sind sie nicht vorhanden. Darum alleine schon ist (so etwas wie) Diaspora — mit Pods verwaltet von den Benutzern selber oder Leuten, denen sie vertrauen und die haftbar sind — das einzige, das ich auf Dauer vertretbar/erstrebenswert finde… offene Protokolle, idealerweise mit APIs in allen Regenbogenfarben, und wer dann seine Daten wo genau hat, ist jedem selbst überlassen. Drunter ist doof.

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