Monats-Archive: November 2010

Uebermorgen

Von allen Dummy-Formaten, die Blinkenlichten so raushaut, hat es mir Übermorgen am meisten angetan. Der erste Teil über die Zukunft der Werbung war schon sehr inspirierend. Jetzt ist der zweite draussen und beackert gleich mein Fachgebiet. Die Zukunft der Privatsphäre. Ganz hervorragend durchdacht und verargumentiert, auch wenn ich mit dem Schluss nicht einverstanden bin. Aber seht erst mal selbst: TweetVon allen Dummy-Formaten, die Blinkenlichten so raushaut, hat es mir Übermorgen am meisten angetan. Der erste Teil über die Zukunft der Werbung war schon sehr inspirierend. Jetzt ist der zweite…

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Diaspora – Facebook – Twitter und das Filterproblem

Nun ist es also da, das lang ersehnte und mit Erwartungen und Aufmerksamkeit überschüttete Studentenprojekt Diaspora, das angetreten ist, die Alternative zu Facebook zu sein. Man muss allerdings nicht Marcel Weiß sein, um dem heren Ziel des Projektes nicht einen Deut Chance einzuräumen. Dabei ist das alles gar nicht mal schlecht, was sie abgeliefert haben. Es sieht schick und übersichtlich aus, lässt sich auch nett bedienen. (wer mich adden will: mspro@joindiaspora.com) Aber hey, der Markt für Social Networks ist nun mal sowas von dicht und die Lockineffekte und auch der Technologievorsprung von Facebook sind kaum einzuholen. TweetNun ist es also da, das lang ersehnte und mit Erwartungen und Aufmerksamkeit überschüttete Studentenprojekt Diaspora, das angetreten ist, die Alternative zu Facebook zu sein. Man muss allerdings nicht Marcel…

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Wie passen Identität und Kontrollverlust zusammen?

Als ich vorgestern ein eigenes, kleines Kontrollverlusterlebnis durchmachte, reagierte ich, so musste ich mir hinterher eingestehen, panisch. Panischer jedenfalls, als es der Situation angemessen gewesen wäre. Was hätte schließlich schon passieren können? Ein Angreifer hätte meine Direct Messages auslesen und ansonsten nur herumrandalieren können: bescheuerte Tweets schreiben, Leute follown und entfollwn oder blocken. Richtig ownen kann er meinen Account nicht, denn um mein Passwort zu ändern, müsste er ja das alte haben. Und so hätte der Angreifer nichts anstellen können, was man nicht in wenigen Minuten wieder hätte rückgängig machen können. Dennoch würde ich sagen, dass meine Reaktion eine normale ist. Sie ist jedenfalls typisch für die Reaktion auf einen Kontrollverlust und sie ist somit auch die Erklärung für die Emotionalität der Debatte, die darum geführt wird. Aber das alles ist ja nicht neu. TweetAls ich vorgestern ein eigenes, kleines Kontrollverlusterlebnis durchmachte, reagierte ich, so musste ich mir hinterher eingestehen, panisch. Panischer jedenfalls, als es der Situation angemessen gewesen wäre. Was hätte schließlich schon…

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