Breivik, Queryology und der Weltkontrollverlust

Ich muss gestehen, dass mir der Artikel von Sascha Lobo und seine Ergänzungen auf dem Blog ziemlich zugesetzt haben. Die Filterbubble als Tatwerkzeug, die Query als Mordinstrument. Naja, zumindest als Radikalisierungskanal, Selbstbescheuklappung, informationioneller Meinungstresor. Das ist alles nicht hilfreich für die Queryology. Diese Auseinandersetzung hier ist deswegen nicht leicht für mich, aber notwendig.

Die Queryology besagt, dass wir durch die technischen Systeme des Internets zum Autor unserer Welterfahrung werden. Dass wir nach und nach immer bessere Tools vorfinden, uns das Wissen, das auf der Welt generiert wird, nur noch in vorkonfigurierter Weise an uns heranzulassen. Dass wir deswegen alle ein Recht einfordern werden, dass man mit etwas Ironie die „neue Informationelle Selbstbestimmung“ nennen könnte: nämlich die Filtersouveränität. Doch was passiert eigentlich mit dem, was wir bislang „Gesellschaft“ nannten, wenn jeglicher kollektivistischer Blick – auch den, den wir „Mainstream“ nannten, aufgelöst wird? Eli Pariser hat dieses Phänomen – viel später – als die Filterbubble holzschnittartig und undifferenziert kritisiert. Aber vielleicht hat er ja auch einen Punkt. Einen schlimmeren vielleicht, als er selbst ahnte.

Die Legitimationsfunktion der Massenmedien

Nehmen wir die Sarrazindebatte. Sarrazin, so wenig ich seine Thesen teile, hat etwas ausgesprochen, was viele denken. Es ist kein Zufall, dass sein Buch so unfassbar erfolgreich war und der Chor all jener, die riefen: „Endlich sagt’s mal jemand“ war sogar in meiner extrem hermetischen Filterbubble zu vernehmen.

Und jetzt kann man zurecht einwenden, dass der SPIEGEL und BILDZeitung und einige andere Massenmedien, am Erfolg von Sarrazin durch Vorabdrucke und das Bereitstellen der Plattform ja durchaus beteiligt sind. Das stimmt. Aber es stimmt auf vielleicht andere Weise, als viele denken. Der Diskurs, der Rassismus und die Islamophobie waren bereits vorher da und wurden nur bedient. Ich glaube, dass Sarrazins Buch auch so erfolgreich gewesen wäre.

Die Bereitstellung der Plattformen bewirkte aber noch etwas anderes. Die Massenmedien – sogar die BILD zum Teil – hatten sich lange Zeit informell darauf verstanden, dass Rassismus etwas falsches sei, das möglichst nicht bedient werden sollte. Indem sie Sarrazin nun ein Forum gaben, haben sie ihm zwar auch Reichweite – noch wichtiger aber die Legitimität der allgemeinen gesellschaftlichen Relevanz zugesprochen. Sie haben den Diskurs, der bislang nur an den Stammtischen hinter verschämt vorgehaltener Hand geführt wurde, durch die Platzierung in ihren Blättern ein gesellschaftliches OK gegeben.

Viele wollen das nicht wahrhaben. Aber ja, die Massenmedien erfüllen eine gleichzeitig wichtige, wie elitäre Funktion in der Gesellschaft. Ihr Filter bemisst sich nicht nur und in erster Linie an den Interessen der „Öffentlichkeit“, sondern auch an eigenen Diskursregeln, Kodizes, Do’s & Dont’s. Damit meine ich nicht nur den Presserat, sondern einen riesigen Haufen ungeschriebener, oft nicht mal bewusstgemachter Regeln.

Query vs. Kompromiss

Wenn man nun aber diese Situation queryologisch weiterdenkt, dann kann man davon ausgehen, dass die Macht der Massenmedien – nicht nur ihre Reichweite, sondern auch ihre Diskurshoheit – weiterhin schrumpft. Die Legitimierung von Diskursen durch die Zentralmacht des massenmedialen Feldes fällt einfach weg. In der Queryology ist jeder Diskurs legitim, für den eine Nachfrage existiert. Wer nicht einverstanden ist, kann ihn schließlich ausblenden.

So weit, so meinungsfrei. Doch, was das im Einzelnen bedeutet, können wir noch gar nicht ermessen. Rein theoretisch ergibt sich ein Diskursfeld, das nicht mehr darauf angewiesen ist, in dem Nadelöhr eines Kompromisses zu enden. Der Kompromiss, der schon immer allseits verhasste, wird vergleichsweise zum Zwang, ja beinahe zur gefühlten Gewalt – zur Tyrannei der Mehrheit. Dabei ist der Kompromiss – mehr noch als die Institution „Wahl“ – die Grundlage der gelebten, realexistierenden Demokratie. Wir sind gerade erst dabei, das zu merken.

Die Institiutionen, die dafür da waren, zwischen den Menschen zu vermitteln, Interessen auszugleichen, Kommunikaton zu gewährleisten und Komplexität zu reduzieren, so meine These, brechen gerade in sich zusammen, weil sie durch die per Internet gepimpte Gesellschaft mit einem neuen, selbstorganisierenden Komplexitätsanstieg konfrontiert sind, der ihre Legitimation in Frage stellt. Nämlich der queryologischen Kompromisslosigkeit.

Der radikale Individualismus

Und das ist es, was wir gerade überall im großen Maßstab erleben. Georg Diez hat unrecht, wenn er dahinter eine Ideologie vermutet. Erstens ist ein strukturanaloges Wutbügertum wie die Tea-Party haufenweise auch mit linken Inhalten zu finden und zweitens würde mich interessieren, was für eine Ideologie das überhaupt sein soll. Die Ressentiments der Tea-Party und der neuen Rechten haben keinerlei Metaebene, nicht mal zu einer Blut und Boden-Erzählung hat es gereicht. Sie sind im Gegenteil der Beweis dafür, dass Menschen sich auch vollkommen ohne Ideologie in ihren Diskursen verrennen können. Oder besser: in ihrem Egoismus.

Es ist eben auch ein ganz anderes verrennen, als das der Nazis oder Sowjets. Es ist kein kollektives oder gar kollektivistisches durchdrehen, kein „das Individuum ordnet sich der Masse unter„, sondern es ist das Gegenteil dessen. „Wir wollen nicht mehr teil der Masse sein, wir wollen einem radikalen Individualismus frönen.“ Breivik war der Extrempunkt dieser Bewegung. Er hat sein Denken offensiv gegen alle Einflüsse der Gesellschaft gepanzert. Sogar gegenüber seinen rechten Gesinnungsgenossen hat er sich nie geöffnet, wohlwissend, dass sie die Radikalität seines Vorhabens abgelehnt hätten. Er hat sich bewusst individuell radikalisiert.

Er ist in jeder Hinsicht der Extrempunkt der queryologischen Aufhebung aller Gesellschaftsverträge. Einer Aufhebung, die in ihrer radikalen Bezogenheit auf die Interessen des Einzelnen in den diversen, neuen Protestbewegungen weltweit eine – wenn auch weniger brutale – Entsprechung findet. Die Wutbürger erheben sich eben nicht für ein „Volk„, eine „Nation„, eine „Ideologie„, eine „Religion“ oder den „Weltfrieden“ – sondern für sich selbst. Gegen die Steuern, gegen die Arbeitslosigkeit, gegen einen zu teueren Bahnhof, gegen eine Gesundheitsreform und gegen die individuell als bedohlich empfundene „Islamisierung„. All das braucht keinem höheren Zweck zu gehorchen, sondern nur als hinreichend zermürbend empfunden werden. Der Rest wird sich dann zurecht fabuliert.

Die Leute fühlen sich in einem auf Kompromiss und Ausgleich basierenden System nicht mehr hinreichend repräsentiert. Sie fordern „mehr Demokratie“ – was aber in Wirklichkeit bedeutet: „Wir wollen uns nicht mehr mit den konservativen Betonköpfen / den kommunistischen Liberalen / den ungebildeten Landeiern / den arroganten Städtern einigen müssen, denn die sind doch eh korrupt/gottlos/dumm/abgehoben/ungebildet/elitär/irrational, etc.

Und wer spürt ihn nicht – zumindest hin und wieder – den Zorn gegen den Idioten, der sich erdreistet, dummes Zeug zu reden. Gegen den Hans Peter Uhl, gegen den Innenminister Friedrich, gegen all die Internetnichtversteher, die Polizeistaats-Befürworter und die Freiheitsfeinde zum Beispiel. Wie fühlt es sich an, sich Jahr für Jahr mit genau diesen Leuten auf eine Netzpolitik einigen zu müssen? Eine Netzpolitik, die im Giftschlamm des Kompromisses zwar nicht so verheerend ist, wie diese Leute es sich wünschen, aber eben auch vollkommen hinter ihren Möglichkeiten bleibt. Und ja, ich steh dazu: ich glaube tatsächlich, dass es eine bessere Welt wäre, ohne die konservativen Angsthasen und Interessengesteuerten Contentlobbyisten. Und gefühlt wird diese Welt durch die Queryology/Filterbubble auf einmal möglich! Zumindest in meiner gefilterten Wahrnehmung.

Vielleicht kommt der nächste Breivik ja aus der Netzszene?

Den Weltkontrollverlust beschleunigen

Längst ist überall spürbar, dass das System wankt. Ein Kartenhaus erkennt man meist erst als solches, wenn es in sich zusammen fällt. Derzeit fallen viele Kartenhäuser, überall. All die Systeme, die uns allen so verhasst waren, weil sie uns zwangen, uns mit unserem ungewaschenen Gegenüber zu einigen, lösen sich derzeit zur allgemeiner Genugtuung von selber auf.

Ich weiß nicht wie viele Institutionen noch zusammenbrechen. An was noch geglaubt wird, wo noch Vertrauen drinsteckt und für wie lange. Wer überhaupt noch bereit ist, sich rückhaltlos in den Diskurs zu werfen, wer noch Kompromisse kann und ob das reicht. Ich weiß aber, dass es auf diesem Weg nicht mehr weiter gehen wird, früher oder später.

Die Queryology kommt. Sie schreitet voran und verändert alles. Und der Umbruch wird hart, wie alle Umbrüche hart waren. Der ganzen Gesellschaft geht es wie den Wutbürgern. Wir wissen, dass das alte fällt, haben aber keinen Plan für danach.

Der Mensch macht mir Angst. Wie entschlossen er – ohne eine legitimierende Metaebene, ohne jegliche Argumentative Basis, vor allem ohne eine belastbare Idee einer alternativen, zukünftigen Gesellschaft – „rechthaben“ kann, macht mich schaudern. Es hatte rückblickend etwas beruhigendes, dass es der böse Hitler mit seiner ausgefeilten Propaganda gewesen sein soll, der die Deutschen einst zu Monstern hat mutieren lassen. Diese Erzählung wankt heute fast so stark wie die Finanzmärkte.

Die Regler werden vermutlich erstmal weiterhin in Richtung Wahnsinn verschoben. Den Wahnsinn der radikalen Individualität. So wie die Welt im 20. Jahrhundert mit dem Wahnsinn der Massen im Bann der Massenmedien fertig werden musste, müssen wir mit dem solipsistischen Wahnsinn der Queryology fertig werden. Es ist noch nicht sicher, ob das einfacher wird. Für die gesellschaftliche Integration der elektronischen Massenmedien mussten sich erst Kulturtechniken des kritischen Umgangs entwickeln. Für die Queryology steht dieser Prozess noch aus.

Vielleicht liegt die Hoffnung ja in der konsequenten Ausschaltung des Kompromisszwangs? Vielleicht braucht es jetzt eine Flucht nach vorn? So wie ich sonst auch den Umgang mit dem Kontrollverlust empfehle: als vorauseilende Kapitulation. Kann die Gesellschaft nur dann friedlich zerfallen, wenn sie nicht mehr regiert wird? Wenn es keinen Kompromisszwang und somit auch keine Instanz der Macht mehr gibt, wird das die Gemüter kühlen? Wird das den Hass besänftigen, so dass die Menschen anfangen, sich in der gelassenen Ignoranz der eigenen Query zu tolerieren?

Das derzeitige System ist eh nicht zu retten. Aber einiges deutet darauf hin, dass seine Koexistenz mit der neuen queryologischen Komplexität extreme Reibungspunkte hervorbringt und Hass schürt. Wir müssen Alternativen finden, zum Gemeinsamen. Doch wen meine ich überhaupt mit „wir„?

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11 Kommentare zu Breivik, Queryology und der Weltkontrollverlust

  1. Sascha Stoltenow sagt:

    Vielleicht doch Kontrolle? Kontrollprojekte im Sinne Dirk Baeckers? Ein Aufeinanderangewiesensein, dass es dem Individuum erst ermöglicht, sich zu verwirklichen mit Kontrolle durch Kontrollaufgabe? Wäre nicht ein bedingungsloses Grundeinkommen dafür paradigmatisch? Wir geben die Kontrolle auf und muten Selbstverantwortung zu – für viele wäre das vermutlich anstrengender als der paternalistische Staat.

  2. mspro sagt:

    Ja, ich denke, das Grundeinkommen ist ein erster Schritt. Das Nichtregiertwerden braucht aber eben doch auch eine Instanz, die das Nichtregieren durchsetzt. Ähnlich wie bei der Netzneutralität. Wer verteilt das Grundeinkommen und wer verdient es? Es braucht eine staatsähnliche Infrastruktur dafür. Also auch Regierung?

  3. Sascha Stoltenow sagt:

    Im Kern ist es liquid democracy, heterarchische ad-hoc-Enbtscheidungssysteme, die dennoch eine strategische Verbindlichkeit herstellen. Wenn ich mir die Piraten (und andere) so anschaue, passen wir doofen Menschen wieder mal nicht zur Idee.

  4. Picki sagt:

    Hiermit plusse ich Sascha’s Kommentar.

  5. Benni sagt:

    Die Alternative ist nicht Gemeinsames oder Individuum. Das ist die alte falsche links-rechts-Alternative zwischen Staat und Markt. Beide sind zum Untergang verurteilt. Die Masseninstitutionen, weil sie auskooperiert werden von den Commons und die Individualisten, weil sie keine wirksamen Netzwerke aufbauen können. Breivik war ein Extremindividualist, der versucht hat Netzwerke aufzubauen und daran scheiterte und deswegen dann ein Signal in die Massenmedien aussenden wollte. Doch auch die hat er nicht beherrscht, der Effekt war sicher in seinem Sinne eher negativ. Er ist ein doppelter Verlierer der alten Ordnung, kein Hinweis auf eine neue.

  6. Addliss sagt:

    Lieber mspro, das ist die alte Problematik des marxistischen Denkens. Wer Marx kennt, weiß das:
    Wie kann eine Gesellschaft existieren und überleben, wenn sie nicht irgendwie organisiert ist? Marx kritisierte den Markt/Kapitalismus als Instrument zur Beherrschung von Menschen, was ihrer Natur aber widerspricht. Menschen handeln frei von äußeren Zwängen, zumindest so weit wie möglich. Sein Ideal war eine Gesellschaft, in der jeder Mensch frei handeln könne und so seinen Beitrag zum Überleben der Gesellschaft leistet. Eine strikte Organisation, die jemandem vorschriebe, was er zu produzieren habe, ist dabei nicht vorgesehen (übrigens auch nicht der Staat!). Es fügt sich alles „wie von Zauberhand“, dass alle notwendigen Güter produziert werden.

    Es gibt Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert, die zu zeigen versuchen, dass das funktioniert, dass man keine zentrale Organisation braucht. Ich glaube, Fourier hat daran gearbeitet. Aber so richtig glaube ich das noch nicht…

    Danke für deinen Eintrag, hat mich mal wieder zum Nachdenken gebracht.

  7. mark793 sagt:

    Es ist natürlich für die Stabilität dieses Theoriegebäudes enorm wichtig, einen diametralen und unüberbrückbaren Gegensatz zwischen der indivduellen Query und den vermeintlich massenwirksamen Mainstream-Medien zu konstruieren. Dabei fällt nur unter den Tisch, dass auch im Mediensystem schon längst diverse query-ähnliche Mechanismen walten.

    Man kann sich im TV schon ewig mit der Fernbedienung durch die Unterhaltungsgebote auf zig Kanälen zappen, ohne von der Weltlage, wie sie in TV-Nachrichten und Politmagazinen präsentiert wird, allzuviel mitzubekommen. Am Kiosk gibt es keine Verpflichtung, irgendwelche staatstragenden Blätter zu kaufen, man kann es auch bei Comicheftchen, Klatschillustrierten oder Nischentiteln wie „Wild & Hund“ belassen oder gar nichts kaufen und nur aufs Titelbild der „Bild“ gucken, die auf dem Tresen liegt.

    Sprich: Wir haben es schon länger mit fragmentierten Teilöffentlichkeiten zu tun, deren Schnittmengen an für relevant gehaltenen Inhalten geringer werden, und ja, das Internet beschleunigt diesen Vorgang nicht unerheblich. Aber die Frage ist auch: Wie schnell und bis zu welchem Punkt? Und ist das vermeintlich Neue, dass man unliebsame Themen und Diskurse ausblenden kann, wenn man es will, wirklich so radikal neu? Bei Licht besehen würde ich sagen, nein, nur macht uns das Internet als Turbo aller Indidividualisierungsprozesse diesen Sachverhalt deutlicher bewusst.

    Aber die Frage, wohin uns das führen soll, und was „wir“ in Zukunft bedeuten kann und soll, wenn wir uns alle nur noch in unsere eigenkonfigurierten Echokammern verziehen, stellt sich natürlich schon.

  8. Christian sagt:

    Nur weil die einzelne Stimme neuerdings übers Internet weiter und schneller wahrnehmbar ist als am Stammtisch ist der Individualismus nicht ausgeprägter als früher. Es wird nur anders gebrüllt.

    Der Schreihals, der sich nicht zu organisieren weiß, wird auch heute nicht durchkommen. Oder wird den Internetgurus langsam mulmig bei zuviel liquid-democracy? Ein neues flexibles und effektives System der Repräsentation wird sich auf jeden Fall mit wesentlich mehr Transparenz legitimieren müssen. Transparenz, wie wir sie uns heute noch kaum vorstellen können. Oder wer ist in Deutschland für das Steueroffenheitsprinzip der Norweger? Dahin muß der Weg gehen, denke ich.

    Blödheit des Urnenpöbels oder Korruption/Lobbyismus von Machern wird nur durch mehr Vertrauen in Daten gebremst werden können. Ich habe keine Sorge, daß auf einmal so viele Stimmen zu vernehmen sind, im Gegenteil. Ich habe viel eher die Sorge, daß alternative Stimmen aktiv unterdrückt werden.

    In Europa sind wir leider wenig praktisch innovativ, wenn es darum geht Kommunikationsstrukturen zu verändern. Da wird im Nachhinein philosophiert, aber nichts handhabbares geschaffen.

    Ein wirklich demokratisches google+ aus Europa? Mit integriertem, sicherem Wahlsystem?
    Kann ich mir einfach nicht vorstellen.

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